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AWS DataSync – Die Daten-Migration-Drehscheibe in Ihrer hybriden Umgebung

Sebastian UllrichSebastian Ullrich
2020-03-20
2 Min.

Die Migration großer Daten von Ihren klassischen Fileserverumgebungen in die AWS Umgebungen kann zu einer Herausforderung werden. Insbesondere dann, wenn die Übernahme in sehr kurzer Zeit erfolgen muss.

Eine der möglichen Lösungsansätze kann der Einsatz von AWS DataSync sein.

DataSync reiht sich in die bereits vorhandenen AWS Migrationstools wie Servermigration Service (SMS) und Database Migration Service (DMS) ein.

Die Daten Migration wird über “Tasks” innerhalb des DataSync Services beschrieben und jeder Task definiert eine Quelle und das entsprechende Ziel.

DataSync-Quellen:

NFS Share

SMB Share

S3

EFSDataSync-Ziele:

S3

EFS

FSx for Windows

  • Es können bis zu 100 Tasks gleichzeitig pro Account innerhalb einer Region gestartet werden.
  • Je Task können bis maximal 50 Millionen Dateien übertragen werden
  • Aktiviert wird AWS DataSync entweder über das Herunterladen und Starten einer VM im physikalischen Rechenzentrum oder durch die Nutzung des AMI im AWS Umfeld.
  • In beiden Fällen spricht man vom AWS DataSync Agent. Unterstützt werden die Hypervisor Umgebungen: VMware ESXi Hypervisor version 6.0 oder 6.5 or 6.7, AWS EC2 Hypervisor

Folgende zwei Szenarien sind möglich:

1. Migration von Fileserver Daten aus dem klassischen Rechenzentrum nach AWS

PROTOS - Architekturdiagramm - AWS DataSync - Szenario 1.png2. Migration zwischen AWS Accounts in der selben oder in verschiedenen Regionen

PROTOS - Architekturdiagramm - AWS DataSync - Szenario 2.pngUmsetzung innerhalb eines Kundenprojektes

Ausgangssituation

  • 4 TB Daten ( PDF und Word Dateien ) auf SMB Fileshare im Data Center
  • Klassische Windows Server Anwendungsschicht
  • Anwendung benötigt mount Volumes für den Datenzugriff
  • Anwendung liest zu 99 % Daten im Object Mode
  • Migration der Daten muss innerhalb von 4 Wochen erfolgt sein
  • Neu generierte und modifizierte Daten im Quellverzeichnis müssen nach Go Live bereitgestellt sein

Umsetzung und Zielszenario

  • Einsatz von AWS DataSync
  • Verwendung mehrere Tasks gleichzeitig für initial und inkrementell Migration in S3 Buckets
  • 3rd party Lösung “CloudBerry” zum nativen mounten der jeweiligen S3 Buckets für die Windows Anwendungen
  • durchschnittlich 1000 lesende Zugriffe pro Minute je Windows Node

Benefit der Lösung

  • Schaffung einer hoch redundanten zentralen Speicherlösung
  • Reduzierung des operativen Aufwandes da keine SMB File Server Lösung und oder FSx for Windows
  • eingesetzt wird
  • Reduzierung der laufenden Betriebskosten, Abrechnung nach tatsächlich belegtem Speicherplatz


Sebastian Ullrich

Sebastian Ullrich

Geschäftsführer

Zu seinen Schwerpunkten gehörte neben dem strategischen Auf- und Ausbau von Unternehmen zudem die Akquise und Vorbereitung von Unternehmenszusammenschlüssen sowie die Projektleitung in Cloud und IT-Infrastrukturprojekten. Parallel dazu absolvierte Andreas Sass das berufsbegleitende Masterstudium ‚Leadership in Digitaler Kommunikation‘ an der Universität der Künste Berlin und der Universität St. Gallen mit Auszeichnung.
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